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Die Gummiteile, diverse Gummistopfen und Tüllen, für die Stirnwand sind gekommen. Nachdem ich diese vor ein paar Wochen an den geschweisten Rissen gespachtelt und geschliffen hatte, konnten sie nun lackiert werden. Hier haben die Jungs vom Korrossionsschutzdepot wieder mal ganze Arbeit geleistet. Der Farbton wurde nach Muster Lüftungsklappe super angemischt und lässt sich gut verarbeiten. Egal ob mit Rolle, Pinsel oder Airbrush. Selbst Fensterrahmen und Lüftungsklappe sehen gepinselt sehr gut aus und unterstützen so den „Patina“ Eindruck. Natürlich muss der alte matte Lack noch ein wenig aufpoliert werden, damit es passt.

 

Demnächst können dann die Tüllen/Stopfen montiert werden. Pedalgestänge wurde sandgestrahlt und lackiert und wird auch bald wieder seinen Weg an die Stirnwand finden. Ebenso die Halterungen für die vorderen Kotflügel

 

Den hinteren beschädigten Türeinstieg konnte ich noch etwas ausbeulen. Der Rest wurde gespachtelt und wartet auf das Finish

 

Erstmal muss jedoch der Vorbau fertiggestellt werden, denn dann kann das Häuschen endlich wieder auf den Rahmen.

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Man glaubt es kaum,

es geht endlich mal mit dem Motor weiter und er findet sogar seinen Weg ins Fahrgestell. Aber der Reihe nach.

Die Fortschritte kamen etwa ins Stocken, da in meinem vorhandener Motordichtsatz nur noch die Ölwannendichtung des 235cui Motors vorhanden und auch die Zylinderkopfdichtung leider beschädigt war. Da musste erst ein neuer Satz her.

Dann konnte es aber losgehen. Als erstes wurde die Wasserpumpe und der Anlasser montiert. Hierbei zeigte sich, das die Flucht der Riemenscheiben nicht gegeben war.  Das kann natürlich nicht bleiben. Deshalb wollte ich die Scheibe der Wasserpumpe abziehen und mit einer Distanzscheibe neu montieren. Leider saß die, dank Presspassung, so fest, das sie bei dem Versuch zerbrochen ist. Guss ist einfach heikel. Also ab damit, auf meine Bestelliste zu den Gummiteilen der Stirnwand.  Aber denkste, denn diese Riemenscheiben gibt es nirgends einzeln. Dann halt komplett, die WaPu ist ja auch schon steinalt. Damit begann aber eine ziemliche Odyssee. Dazu muss man wissen, das die Amis gerne jedes Jahr etwas geändert haben. Die Pumpe gehört dazu. 41´er Pumpen gibt es überall zu kaufen, die passen aber nicht. 40´er gibt es nur im Tausch. Meine nach USA schicken? Nie und nimmer + teuer. Reparatursatz ist auch schwierig, da es wohl 1940 zwei verschiedene Wellenausführungen gab und man kann nur durch Demontage feststellen welche man hat. Da meine aber eigentlich noch intakt ist, auch keine Option. Nach Nächten vor dem PC, konnte ich es kaum glauben. Ein Military Händler in Holland hatte meine benötigte Riemenscheibe für schmales Geld in seinem Fundus, Gleichteile sei Dank.

Nachdem Ölwanne und Riemenscheibe montiert waren, konnte der Motor ins Fahrgestell. Erst dann ist eine Montage des Zylinderkopfes möglich, da es keine externen Aufhängungspunkte gibt und dafür Kopfschrauben entfernt werden.

So fügte sich nach und nach ein Teil ans andere. Kopfdichtung, Kopf, Stößelstangen und Ventiltrieb.

Hierbei gab es an den Kipphebeln ein wenig Verschleiss durch die Stößelstangen. Dies lies sich aber mit Einsatz eines Dremels gut beseitigen. Warum auf dem Auslassventilen Schutzkappen mit der Aufschrift „IN“ verbaut ist, bleibt ein Geheimnis der Amerikaner.

Mich jedenfalls hat es beim einstellen der Ventile ganz schön verwirrt. Nun heisst es leider noch ein bischen warten, bis der erste Ton entspringt. Ich bin gespannt.

Kabelsalat

Im Januar hatte ich bereits den Hauptkabelbaum entfernt. Angesichts dessen, was sich dann bei der Zerlegung zeigte, war ein Komplettaustausch der einzig richtige Weg. Kein Wunder, dass mir öfter, die einzige vorhandene!, Sicherung durchgebrannt ist.

Zur besseren Übersicht habe ich die Kabel auf ein Holzbrett gespannt und alle Kabel durchgemessen um zu wissen, was geht wohin.

Aufgrund des Rechtslenkers und ein paar Sonderausstattungen, ist der Elektroplan im Handbuch nur eine Orientierung, aber wesentlich besser als gar nix. Nun heisst es, einen neuen Plan erstellen. Um das ganze sicherer zu gestalten, werde ich zusätzliche Sicherungen einbauen und die Scheinwerfer über Relais ansteuern. Die Kabel werden die deutschen Farben bekommen, denn es gibt zwar Anbieter von Textilumflochtenen Kabeln, aber die sind doppelt so teuer und die Farben treffen auch nicht das Original. Zweiteres, auch laut VCCA Forum, ein grosses Manko bei amerikanischen Lieferanten kompletter Kabelbäume. Natural Tracer ist hier leider immer gelb und nicht wie im Original Beige. Da die Kabel entweder in baumwollumflochtenen Isolierschläuchen verschwinden oder mit Baumwollband, wie im Original, umwickelt werden, hält sich der optische Fauxpas in Grenzen.

 

Es wurde Zeit

Nach 2 Jahren wurde es tatsächlich wahr. Es ist Zeit dem Unterboden einen neuen Anstrich zu verpassen. Doch vorher musste erstmal die alte Schicht komplett runter. Was eine Plackerei. Grösstenteils mit dem Handschaber, da die Stahlbürste alles nur verschmiert hat.

Nachdem wenigstens das Heck fertig war, kamen als optisches Highlight und Motivation 3 Schichten Owagrundol aufs nackte Blech.

Es hilft ja nichts. Am nächsten Tag war der restliche Unterboden dran. Auch hier wieder mit 3x Owa. Der komplette Boden wurde dann mit 2 Schichten Chassislack O.H. als Endschicht lackiert. Ein gelungener Abschluss für 2 Jahre Arbeit!

Still at Work

Ja, ich arbeite immer noch an meinem Chevy. Persönlichen Gründe haben mich in meinen Zeitplan zurückversetzt, aber jetzt kann es endlich weitergehen.
In Weiter geht´s sprach ich ja schon über Risse in der Stirnwand. Um das zu reparieren, schweißte ich Bleche von innen als Verstärkung an. Der ursprüngliche Plan die Risse im Sichtbereich mit Hartlöten zu verschliessen, hat nicht funktioniert. Sie sind immer wieder aufgebrochen. Trotz Flussmittel, dem richtigen Lot und ausreichend Temperatur. Somit entschloss ich mich, im „Pilgerschritt“ zu verschweissen.

Im Juli letzten Jahres hatte ich die Spritzwand ja schon im Fussbereich abgedichtet, so dass ich jetzt den finalen Anstrich mit Owagrundol vornehmen konnte. Keine Angst, da Silber bleibt nicht. Da kommt noch das originale Grün drauf.

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Erwin..

.. gibt es ja auch noch. Seit einiger Zeit macht das Differential mit Geräuschen auf sich aufmerksam. Gerade beim rollen an die Ampel, merkt man sehr deutlich das dort zuviel Spiel vorhanden ist.

Vor über 10 Jahren hatte ich das originale gegen ein gebrauchtes getauscht. Das hab ich natürlich aufgehoben und nun von Markus Trompka überholen lassen. Da mich immer wieder Vibrationen im Bereich 120 – 130 km/h nerven, und schon alles ausgetauscht wurde, bis auf die Gelenkwelle, wollte ich die Gelegenheit nutzen. Also raus damit.

In näherer Umgebung gibt es die Fa. Elbe Gelenkwellen. Dort habe ich meine überholen lassen. Die Buchsen und das Kreuzgelenk wurden ersetzt, alles gewuchtet und lackiert. Für 250.- ein guter Deal und jetzt ist auch endlich alles ruhig.

Spritzwand

Heute wollte ich nochmal die Dichtungsfugen nacharbeiten. Dabei ist mir aufgefallen, das der Übergang vom Bodenblech zur Spritzwand scheinbar noch nie abgedichtet war. Wie das solange relativ rostfrei bleiben konnte, ist mir eine Rätsel.Ich hab mich deshalb entschlossen, alles sauber zu machen und die Fugen dann abzudichten. Zwangsläufig musste dafür die ganze Pedalerie abgebaut werden. Wieder eine Kiste mehr. Zusätzlich wurde alles noch mit Owatrol Öl getränkt.